Hallo Buenos Aires!
2012. Ein neues Jahr, in dem neue (alte) Projekte auf ihre Realisation (Fortführung) warten. Zum Jahreswechsel habe ich einen grenz.punkt überschritten … und werde zu neuen Horizonten aufbrechen. Dieser Aufbruch wird einer der gewaltigsten sein, zu dem ich in meinem an Ereignissen eher nicht armen Leben aufraffen werde. Eingeschlossen ist das erstmalige Überqueren des Äquators. Buenos Aires ist das Ziel, wohin das → Proyecto ‘ace zu einer künstlerischen Residenz geladen hat.
Dort wird das urbane Explorationsprojekt orte.lieux.places seine erstmalige Umsetzung unter Idealbedingungen erfahren. Ideal an den Bedingungen ist:
- Ich kenne die Stadt überhaupt nicht,
- Ich habe keine Zeit, mich auf den Aufenthalt vorzubereiten,
- Ich muss mich dort treiben lassen, die Augen und Ohren weit geöffnet.
Am Ende (hier: Ende Februar) sollen drei Fotografien mit zugehörigen Audio-Aufnahmen für die ganze Stadt stehen. Das könnte im Falle von Buenos Aires zu kleinstädtisch gedacht sein. Somit wird die Stadt nicht nur für mich zur urbanen Herausforderung, sondern zugleich für die Tauglichkeit des Projektes in seiner Anwendung auf eine Mega-Stadt (Gran Buenos Aires: ca. 12 Mio. Einwohner). Ich ahne, dass ich das Projekt auf Stadtteilformat herunter brechen muss. Der Stadtteil Colegiales, wo sich das Gebäude befindet, in dem ich wohnen werde, hat ca. 60.000 Einwohner (f/m); das klingt wesentlich überschaubarer. Wir werden sehen.

